8/20/2016

Der Eurokurs hat am Donnerstag in einem überwiegend ruhigen Handel leicht nachgegeben.

m späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1170 US-Dollar und damit etwas weniger als im frühen Handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1153 (Mittwoch: 1,1184) Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,8966 (0,8941) Euro.
In einem an Konjunkturdaten armen Umfeld wurde der Eurokurs von Seiten des Dollar belastet. Die amerikanische Währung legte zu, woraufhin der Eurokurs unter Druck geriet. Zum Nachmittag hin konnte der Dollar seine Gewinne aber nicht ganz halten, der Eurokurs erholte sich deshalb etwas. Wirtschaftsdaten aus Europa und den USA fielen unspektakulär aus und beeinflussten den Devisenhandel kaum.
Deutliche Gewinne verbuchte der neuseeländische Dollar. Zum amerikanischen Dollar stieg der "Kiwi", wie die Währung Neuseelands auch genannt wird, um 0,7 Prozent. Das war der mit Abstand höchste Tagesgewinn unter den größeren Währungen. Kurios: Der "Kiwi" legte zu, obwohl die neuseeländische Notenbank ihren Leitzins senkte und zusätzliche Lockerungen in Aussicht stellte. Normalerweise werden Währungen durch geringere Zinsen geschwächt. Analysten begründeten die ungewöhnliche Kursreaktion damit, dass einige Marktteilnehmer auf eine noch stärkere Zinssenkung spekuliert hätten.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86038 (0,85541) britische Pfund (EUR/GBP), 113,05 (113,09) japanische Yen (EUR/JPY) und 1,0859 (1,0923) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1355,00 (1347,70) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 38 100,00 (38 190,00) Euro./bgf/tos/he
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