9/01/2016

. Leverage und Gearing:

Zur Platzierung eines CFD-Auftrags muss der Kunde eine Marge einhalten. Bei der Marge handelt es sich üblicherweise um einen verhältnismäßig kleinen Anteil des Gesamtauftragswerts. Das heißt, dass der Kunde mithilfe von „Leverage“ bzw. „Gearing“ handelt. Gleichzeitig bedeutet das auch, dass in Bezug auf den Wert der Kundenposition eine relativ kleine Marktbewegung eine verhältnismäßig große Wertänderung herbeiführen kann. Das wirkt sich dann entweder günstig oder ungünstig für den Kunden aus. Wann immer ein Kunde Handelsgeschäfte eingeht, muss er über genügend Eigenkapital verfügen und alle jeweils laufenden Gewinn- und Verlustgeschäfte berücksichtigen, um so den Margenanforderungen gerecht zu werden. Wenn sich der Markt gegen die Kundenposition bewegt und/oder Margenanforderungen steigen, wird der Kunde u.U. kurzfristig zum Erhalt seiner Position dazu aufgefordert, zusätzliche Gelder einzuzahlen. Wird einer Aufforderung zur Einzahlung zusätzlicher Gelder nicht nachgekommen, kann als Konsequenz darauf das Unternehmen im Namen des Kunden dessen Position(en) schließen. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Positionen sorgfältig beobachten, da die Auswirkung von Leverage und Gearing Profit- und Verlustentwicklungen beschleunigen. Es ist Ihre Aufgabe, Ihre Handelsgeschäfte zu überwachen. Solange Sie über offene Handelsgeschäfte verfügen, sollten Sie stets in der Lage sein, dies auch zu tun.
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