9/06/2016

Möglichkeiten der Partizipation am Forex-Markt

 Im Vergleich zu früher gestaltet sich der Zugang zum attraktiven Forex-Handel heute sehr viel einfacher und es stehen verschiedene Alternativen zur Auswahl. Sollten Sie nicht über eine erhebliche Summe freien Kapitals verfügen, ist die Partizipation am Devisenmarkt über ein Direktinvestment häufig nicht sinnvoll, da die Bankgebühren beim Währungstausch sowie die Gebühren eines Fremdwährungskontos einen großen Teil der potenziellen Rendite aufzehren. Selbst wenn Sie über das nötige Kapital verfü- gen, ist Ihr Handlungsspielraum in puncto Währungspaare, Ordereingabe, Handelszeiten sowie Reaktionsfähigkeit erheblich eingeschränkt. Mit einem Hebelprodukt binden Sie weniger Kapital und können schon bei kleineren Kursbewegungen Gewinne (allerdings auch Verluste) erwirtschaften. Für den privaten Anleger stellt eine Partizipation über Derivate wie Zertifikate und Optionsscheine, die insbesondere von den großen Finanzinstituten angeboten werden, eine beliebte Anlageform dar. Über Knock-Out-Zertifikate, Turbo-Optionsscheine und ähnliche Derivate können Sie mit einem Hebel auf die Kursentwicklung verschiedener Währungspaare setzen. Der Vorteil dieser Derivate liegt in der Begrenzung des Verlustrisikos. Während Ihre Verluste bei einem CFD-, ECN (Electronic Communication Network)- oder DMA (Direct Market Access)-Broker die Höhe des eingesetzten Kapitals übersteigen können, gibt es dieses Risiko bei Zertifikaten und Optionsscheinen nicht. Eine genaue Übersicht und Erklärung zu den verschiedenen Brokerarten erhalten Sie auf Seite XX in diesem Spezial. Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch Nachteile: So sind Sie bei Zertifikaten auf das Angebot der Emittenten angewiesen, was beispielsweise den Hebel, den Einstiegskurs oder das eingebaute Stopp-Loss-Level angeht. Damit kann sich die Suche nach dem gewünschten Produkt als schwierig herausstellen. Zudem haben Sie bei Zertifikaten und Optionsscheinen häufig höhere Gebühren, die sich einerseits aus einem oftmals höheren Spread und andererseits einer Ordergebühr der Depotbank errechnen, die bei den Forex Brokern in der Regel wegfällt. Selbst wenn Ihre Depotbank den direkten Handel mit dem Emittenten anbietet, sind Sie mit Zertifikaten auf die Handelszeiten der Emittenten angewiesen, die häufig bereits um 20:00 Uhr enden. Im Gegenzug haben Sie bei den Forex Brokern, die Ihnen den Handel über CFDs oder direkt am Interbankenmarkt anbieten, die freie Wahlmöglichkeit: Sie können selbst den gewünschten Einstiegskurs wählen, das Take-Profit-Level oder auch die Positionsgröße. Nicht zu vernachlässigen ist die weniger transparente Kursbildung der Optionsscheine. Während Sie sich bei den Forex Brokern lediglich an den Währungskursen orientieren müssen, kommen bei Optionsscheinen beispielsweise die berüchtigten „Griechen“ hinzu. Das sind Variablen, wie beispielsweise die Volatilität des Basiswertes oder die Zeit bis zur Fälligkeit, die sich auf den Optionsscheinkurs auswirken. Da bei Derivaten stets auch das Emittentenrisiko gilt, sollte bei allen Anbietern auch auf den Ort der Regulierung geachtet werden, dieses Risiko zu minimieren.
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