9/30/2016

Obamas Veto: USA können nicht Saudi-Arabien klagen wegen des Petrodollar Siedlung.

Das Veto des US-Präsidenten, mit dem er ein Gesetz zum Klagerecht für Opfer der Anschläge vom 11. September verhinderte, zeugt von der Gleichgültigkeit der US-Regierung gegenüber den eigenen Bürger und kann in der Suche nach neuen „Schuldigen“ resultieren, sagte der Chefredakteur der Zeitschrift „Al Vafag“, Mosib Naimi.

Der Besuch von US-Präsident Barack Obama in Saudi-Arabien vor zehn Tagen war nach allem, was man darüber lesen konnte, wenig harmonisch. Wenige Tage vor der Abreise des amerikanischen Staatschefs nach Riad war der saudische Außenminister in Washington vorstellig geworden. Er wollte eine Drohung loswerden: Sollten die USA ein Geheimdienstdossier über die Verwicklung saudischer Stellen in die Vorbereitung der Anschläge vom 11. September 2001 veröffentlichen, werde Saudi-Arabien US-Staatsanleihen im Wert von 750 Milliarden Dollar auf den Markt werfen.
Das in US-Dollar fakturierte Erdöl wird als Petrodollar bezeichnet.      

Fast alles Erdöl wird im internationalen Handel mit dem Petrodollar abgerechnet.

Nach mehreren seriösen Studien schlossen die USA unter Nixon bereits ein paar Jahre nach der offiziellen Aufhebung des Goldstandards mit Saudi Arabien unter König Faisal einen geheimen Pakt. Demnach verpflichtete sich Saudi Arabien nur noch den Dollar als Zahlungsmittel für internationale Erdöltransaktionen zu akzeptieren. Im Gegenzug dazu boten die USA dem Königshaus militärischen Schutz nach außen und Sicherung seines Machtanspruches gegenüber der eigenen Bevölkerung nach innen an.
Dieser Vorschlag sei allen namenhaften Öl-Gigangen unterbreitet wurden und bis 1975 stimmten alle Mitglieder der OPEC diesem Geschäft zu.

http://www.sapereaudepls.de/sonstiges/kriege/petrodollar/
https://de.sputniknews.com/politik/20160928/312734831/obama-veto-saudi-arabien.html
http://ob3tb.com/?p=25